Hashing-Lösungen

Einseitige Datenverschleierung und Authentifizierung

Hashing ist eine schwer rückgängig zu machende Technik zur Datenmaskierung, die eine „Nachricht“ mit variabler Länge (z.B. das Passwort von jemandem) in eine verschleierte, alphanumerische Zeichenkette mit fester Länge umwandelt. Der Message Digest oder „Hash-Wert“ kann ein indizierter Look-up für die Nachricht sein. Manchmal gibt es mehr als eine Nachricht pro Index (eine „Kollision“).

Da Hashing nicht so stark wie Verschlüsselung oder so zuverlässig reversibel ist, eignet es sich manchmal nur zum Maskieren. Häufiger wird Hashing jedoch bei der Verschlüsselung verwendet. IRI liefert MD5, SHA1 und SHA2 Hashing-Algorithmen sowie verschiedene Verschlüsselungsfunktionen.

Hash-Funktionen werden auch verwendet, um Prüfsummen oder Message Authentication Codes (MAC) zu generieren. Diese werden zusammen mit Nachrichten wie E-Mails, EFTs oder Passwörtern erstellt und gesendet. Wenn die Nachricht empfangen wird, wird ihr Inhalt durch die gleiche Hash-Funktion geleitet um einen neuen MAC zu erstellen. Wenn die ursprünglichen und neuen MACs übereinstimmen, ist die Nachricht authentisch; wenn sie es nicht tun, ist es wahrscheinlich, dass die Nachricht geändert und damit kompromittiert wurde.

Verwenden Sie die Hashing-Funktionen auf Feldebene in IRI FieldShield in der IRI Datenschutz SuiteIRI CoSort in der IRI Datenmanagement Suite oder die IRI VoracityPlattform, um PII zu maskieren. Oder erstellen Sie einen MAC für einen oder mehrere Spaltenwerte in jeder Zeile. Fügen Sie die MACs als zusätzliches Feld hinzu oder stellen Sie sie in einer separaten Datei zur Verfügung. Verwenden Sie den MAC um sicherzustellen, dass die Daten in der Aufzeichnung ungestört waren.

Für weitere Informationen und eine weitere Verwendung von Hash-Werten: Siehe hier.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hashing ist eine Einweg-Technik zur Datenmaskierung, die eine beliebige Eingabe (z. B. ein Passwort) in eine alphanumerische Zeichenkette fester Länge umwandelt, den sogenannten Hash-Wert oder Message Digest. Es ist schwer umkehrbar und wird verwendet, um sensible Daten zu schützen oder zu überprüfen.
Hashing ist irreversibel und dient der Überprüfung, während Verschlüsselung reversibel ist und Daten schützt, die später wiederhergestellt werden müssen. Verschlüsselte Daten können mit dem passenden Schlüssel entschlüsselt werden, Hash-Werte lassen sich dagegen nicht zuverlässig umkehren.
Hashing wird verwendet, um Passwörter zu verschleiern, die Datenintegrität zu überprüfen, Message Authentication Codes (MACs) zu erzeugen und Prüfsummen für die Validierung von Dateien oder Daten zu generieren. So lässt sich sicherstellen, dass Daten bei Speicherung oder Übertragung nicht verändert wurden.
Ja. Hashing kann verwendet werden, um PII-Werte wie E-Mail-Adressen oder Benutzer-IDs irreversibel zu maskieren, wenn keine Umkehrbarkeit benötigt wird – etwa für Indizierung, Auditierung oder datenschutzkonformes Reporting.
Hashing-Funktionen können einen MAC (Message Authentication Code) erzeugen, der zusammen mit der ursprünglichen Nachricht übertragen wird. Berechnet das empfangende System denselben MAC, bestätigt dies, dass die Nachricht nicht manipuliert wurde.
IRI unterstützt MD5, SHA1 und SHA2, sodass Sie je nach Anforderung an Sicherheit und Kompatibilität den passenden Algorithmus wählen können.
Ja. IRI FieldShield, DarkShield, CellShield, CoSort und Voracity können MACs für einen oder mehrere Spaltenwerte pro Zeile erzeugen. Der MAC kann zusammen mit den Daten oder in einer separaten Datei gespeichert werden, um die Datenintegrität später zu überprüfen.
Hashing eignet sich gut für Einweg-Verschleierung und Integritätsprüfung. Für sensible Daten, die später wiederhergestellt werden müssen, empfiehlt sich Verschlüsselung. Hashing ist am wirkungsvollsten in Kombination mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen.
Ja. Hashing lässt sich mit Verschlüsselung, Pseudonymisierung, Schwärzung und anderen Maskierungsfunktionen der IRI-Tools kombinieren, um mehrschichtigen Schutz aufzubauen.
Eine Hash-Kollision tritt auf, wenn zwei unterschiedliche Eingaben denselben Hash-Wert erzeugen. Bei starken Algorithmen wie SHA2 ist dies selten, kann aber die Integritätsprüfung untergraben – deshalb ist die Wahl zuverlässiger Hashing-Standards wichtig.