Datenbankmigration

 

 

Verschieben und Zuordnen von Quellen zu Zielen

Datenbanken sind essenziell für unseren Alltag. Sie kommen vielfach zum Einsatz: in Unternehmen, Behörden und weit darüber hinaus. Ohne sie würden viele Abläufe nicht reibungslos funktionieren, wie es seit Jahren der Fall ist. Demzufolge ist auch eine Datenbankmigration ein wichtiges Unterfangen. Aber wofür benötigt man diese eigentlich – und was macht sie im Kern aus? Erfahren Sie hier mehr dazu.

Was ist eine Datenbank?

Im Kern ermöglicht eine Datenbank die Verwaltung von elektronischen Daten. Dabei sprechen wir nicht von 5-10 Datensätzen, sondern zumeist von einer größeren Datenmenge. Diese zuverlässig und ordentlich zu verwalten ist gar nicht so einfach, wie es zunächst klingen mag. Neben dem Speichern der Daten ist hierbei auch die Ordnung und übersichtliche Darstellung der Daten sehr wichtig. Eine Datenbank-Ansicht besteht aus zwei Teilen; dem Datenbankmanagementsystem und einer Datenbank, welche auch Datenbasis genannt wird. Ersteres wird oft auch als relationales Datenbankmanagementsystem bezeichnet.

Was macht eine Datenbankmigration aus?

Hierbei geht es um die Verschiebung von Daten von einer Datenbank in eine andere. Oder aber auch von einem lokalen Speicherplatz in die Cloud, eine interbasierte Bereitstellung von Speicherplatz. Dabei ist eine saubere Migration von enormer Wichtigkeit. Je nach Art der Daten kann ein Verlust zu erheblichen Problemen führen. Vor einer Migration kann es sinnvoll sein, die Datenbank zu aktualisieren und zu kontrollieren, ob sie sich auf dem neusten Stand befindet. Dadurch kann die Migration oft beschleunigt werden – und es ist möglicherweise weniger Speicherplatz nötig.

Technische und rechtliche Aspekte

Ebenso sollte überprüft werden, ob die Daten aktuell sind und gültige Einträge bzw. Dateinamen haben. Je nachdem, wie alt die Quelldatenbank ist, sollte eine solche Aufräumaktion in jedem Fall durchgeführt würden – schon allein, um eine saubere Zieldatenbank zu gewährleisten. Insbesondere aber auch um sicherzustellen, dass die Daten DSGVO-konform sind und keine rechtlichen Risiken eingegangen werden. Abhängig davon, um welche Art von Daten es sich handelt, sollte auch geprüft werden, ob die Migration in die Cloud rechtlich einwandfrei ist bzw. in welchem Land die entsprechenden Daten dabei gehostet bzw. gespeichert werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, vor der Migration mindestens eine Sicherheitskopie der Daten anzulegen.

Eine Migrationsstrategie ist wichtig

Gerade im Zuge der Digitalisierung sind Datenbankmigrationen oft nötig. Ist die Quelldatenbank veraltet, so ist auch hier die Umstellung auf eine zeitgemäße Alternative sinnvoll. Dasselbe gilt, wenn verschiedene Datensätze in der Zieldatenbank zusammengelegt werden sollen, um dadurch die Struktur und den Zugriff zu vereinfachen. Allerdings ist es ratsam, vorher eine Migrationsstrategie auszuarbeiten und sich zunächst mit der theoretischen Durchführung der Datenbankmigration zu beschäftigen.

Bei der Planung gilt es zu überlegen, wo Probleme auftreten können – und wie diese gelöst werden können. Hierbei ist es wichtig, sich auch die Größe der ursprünglichen Datenbank anzuschauen und einen Überblick darüber zu erhalten, mit welchen Dateitypen vorrangig gearbeitet wird. Schließlich soll die Zieldatenbank so „sauber“ wie möglich sein.

Es ist sinnvoll, nicht alle Daten auf einmal zu migrieren. Stattdessen kann testweise mit einer kleinen Auswahl begonnen werden, um dadurch zu prüfen, wie sauber diese migriert. Hierbei kann bereits im Kleinen beobachtet werden, ob die gewünschten Migrationsparameter auch der eigenen Vorstellung entsprechend migriert wurden.

Lift and Shift als Beispiel

Eine sehr bekannte Art der Datenbankmigration ist das sogenannte Lift and Shift, welches auch Rehosting genannt wird. Diese Herangehensweise bietet einige Vorteile und ermöglicht eine relativ einfache Migration der bestehenden Datenbank in die Cloud. Vor einer Migration sollte jedoch ein sogenanntes Runbook erstellt werden, in welchem relevante Prozesse und Herangehensweisen verschriftlicht werden.

Zusätzlich zur Konvertierung von Datentypen, Datensatzlayouts und Dateiformaten kann die IRI-Software Ihnen helfen, von einer Datenbank in eine andere zu konvertieren. Siehe diese Liste der unterstützten DB-(und verwandten) Quellen.

 

Die kostenlose IRI Workbench, die auf Eclipse™ basiert, ist eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) und grafische Benutzeroberfläche (GUI) für die Datenmanagementsoftware und DB-Verbindungstechnologien von IRI.

 

Die Workbench unterstützt:

 

Verwendung von:

Um:

DB-Profiler & E-R-Diagrammierer

Finden von Intra- und Inter-Tabellenmustern, Werten, Statistiken und Schlüsselbeziehungen innerhalb mehrerer Datenbanken

JDBC

Anzeigen von Quell- und Zieldatenbanken im Data Source Explorer (Data Tools Platform) der IRI Workbench

ODBC

Daten verschieben (dumpen oder auswählen, dann erstellen/trennen, anhängen, einfügen/aktualisieren) zwischen Quell- und Zieltabelle direkt

IRI FACT (Fast Extract)

schnelles Entladen von Quelldatenbanken in großen Mengen in das Dateisystem für eine schnellere Datenbewegung und -manipulation (Austausch)

IRI CoSort

Filtern, Transformieren, Umgruppieren und Vorsortieren von Tabellendaten für ODBC-Inserts oder Bulk-Loads auf neue Ziele

IRI NextForm (DBMS-Edition)

Filtern, umwandeln und Zieltabellen über ODBC mit Quelltabellendaten füllen, neue DDL-Tabelle erstellen und die in der SQL-Bearbeitung und -Ausführung in der IRI-Workbench integrierte Hebelwirkung nutzen, um DB-Migrationen zu erleichtern (siehe Beispiel)

IRI FieldShield

Entdecken, Filtern/Subsetzen, Maskieren und Füllen neuer Zieltabellen über ODBC mit geschützten und auf Spaltenebene transformierten Daten der Quelltabelle mithilfe von IRI Workbench-Assistenten, Dialogen und Transform-Mapping-Diagrammen, um sichere DB-Migrationen zu erleichtern und die Datenschutzgesetze einzuhalten

IRI RowGen

neue Tabellentestdaten ganz oder teilweise (Teilmengen) basierend auf den DDL-Informationen des Ziels zu synthetisieren, um Prototypen und Kapazitätsplanmigrationen in die neue Datenbank zu migrieren

DB-Lade-Konfigurationen

Massenladungen in Oracle, DB2, MySQL, Sybase, SQL Server und Teradata zu ermöglichen

SQL

neue CREATE-Tabellenprogramme mit Schlüsseln und anderen Einschränkungen definieren und SQL auch direkt in der Workbench bearbeiten und ausführen

Gespeicherte Verfahren

Nutzung der verfügbaren API-kompatiblen Konvertierungstechnologie des IRI-Partners AnalytiX DS zur automatischen Entwicklung von älteren SQL-Programmen in Voracity ETL-Workflows und/oder andere DBs.

Verwenden Sie die Funktionen der gängigen IRI Workbench GUI um zwischen Datenbanken oder Versionen zu migrieren, wenn Sie Ihre Quelldaten und Zielpläne kennen. Die Job-Assistenten und Workflows von CoSort und NextForm unterstützen die Definition und Anwendung von tabellenübergreifenden Regeln um das Jobdesign zu erleichtern und die Massenumstrukturierung zu automatisieren.

Nutzen Sie professionelle IRI-Services und kompetente Partner, um die Migration von Triggern, gespeicherten Prozeduren und Anwendungen zu unterstützen. Im Abschnitt Datenbankbeschleunigung finden Sie Informationen zu Prototyping (DB-Testdaten), Leistungsoptimierung und Sicherheitsüberlegungen auf Spaltenebene.

Wie Ihnen die IRI Workbench bei der Datenbankmigration hilft

Hierbei handelt es sich um eine weitere Möglichkeit, eine Quelldatenbank zu migrieren. Die IRI-Workbench ist im Übrigen kostenlos verfügbar. Sie ist eine auf Eclipse basierende IDE, welche über eine grafische Oberfläche verfügt. Dadurch wird der Umgang deutlich einfacher gestaltet. Die IRI-Workbench ermöglicht eine breitflächige Unterstützung von beispielsweise JDBC, ODBC, IRI-Fact, SQL, IRI CoSort und IRI Fieldshield.

 

IRI NextForm kann außerdem dabei behilflich sein, verschiedene Dateienformate zu konvertieren. So können JSON-Dateien in die Formate CSV und XML umgewandelt werden, aber auch Endian-Zustände und komplette Datenbankschemata angegangen werden.

Was Sie für eine gelungene Migration benötigen

Eine Datenbankmigration erfolgreich durchzuführen ist kein Hexenwerk. Sofern Sie das ganze Unterfangen sauber planen und vorher mindestens ein Backup erstellen, sind Sie schon auf einem guten Weg. Es ist wichtig, bereits zu Beginn mit einer sauberen Datenbank zu arbeiten. Überprüfen Sie deshalb vor der Migration Ihre bestehende Datenbank auf Herz und Nieren. Insbesondere was die Aktualität der Datensätze angeht. Wenn Sie dann auch noch die rechtlichen Fragen abgeklärt haben, sollte einer erfolgreichen Migration nichts mehr im Weg stehen.